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Aktuelles

Projekte

 

Schüler als Reporter

Als interessierte Zeitungsleserinnen erwiesen sich die Schülerinnen der jetzigen 9aR im Zeitraum von März bis Juli 2011. Jeden Tag blätterten sie dabei eifrig in der Lokalzeitung. Neben Information und Unterhaltung ging es aber vor allem um ein Projekt mit dem Titel „Vorfahrt für sicheres Fahren - Jugend übernimmt Verantwortung“, einer Gemeinschaftsaktion des Deutschen Verkehrssicherheitsrats e. V., der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, der Initiative „Kavalier der Straße“, des IZOP-Instituts in Aachen und des Fränkischen Tag. Dabei wählten die Jugendlichen das Thema „Alkohol und Drogen“ und recherchierten dazu im Internet, führten Interviews mit Ärzten sowie der Polizei und sammelten Informationen aus der Tagespresse. Vor dem Hintergrund, dass gerade junge Menschen im Straßenverkehr besonders gefährdet sind, sollte deren Bewusstsein durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema geschärft werden, um sie so zur verantwortungsvollen Teilnahme am Straßenverkehr anzuregen. Darüber hinaus gewannen die Projektteilnehmer zahlreiche Erfahrungen im Umgang mit Presse und journalistischen Texten, die dank der redaktionellen Begleitung durch den FT weit über den Unterricht hinausgingen. Am Ende des Projekts stand die Veröffentlichung einer Zeitungsseite, auf der die besten Beiträge und Bilder versammelt sind.

Günther Zohner

Bienvenue à Bamberg!

Comenius-Gäste aus Bastogne in Belgien zu Besuch an unserer Schule

Unsere Gäste aus Bastogne mit einigen ihrer Arbeiten: eine sehr nette Truppe!
Unsere Gäste aus Bastogne mit einigen ihrer Arbeiten: eine sehr nette Truppe!
Er ist so etwa 25.000 km lang, aber eine Ausdehnung in andere Richtungen hat er nicht. Man kann auf ihn treten, aber nicht drüber stolpern. Man weiß, dass er da ist - irgendwo zwischen Breitengüßbach und Zapfendorf - nur sehen kann man ihn nicht!

Die Rede ist vom 50. Breitengrad, dessen Nähe zu Bamberg unseren beiden Schulen ein hochinteressantes Europa-Projekt beschert hat. Auf Initiative von Alwin Geimer von der Ecole Privée Fieldgen in Luxembourg haben sich inzwischen 130 Schülerinnen und Schüler aus sechs Teilnehmerschulen zusammengefunden, die alle entlang des 50. Breitengrades in der europäischen Union liegen. Im Rahmen von ‚Transit@school’ so der Name des Projektes, sollen die TeilnehmerInnen über 2 Jahre hinweg auf jeweils vier Fotoarbeiten das Leben am 50. Breitengrad dokumentieren. Außer der bereits erwähnten Ecole Fieldgen und den Maria-Ward-Schulen Bamberg sind noch Schulen aus Deauville (Frankreich), Bastogne (Belgien), Kaiserslautern (Deutschland) und Siemianowice (Polen) beteiligt.

Zum Abschluss der ersten Phase waren im Januar 2011 28 Schülerinnen und drei Lehrkräfte vom Institut Notre-Dame Seminaire aus Bastogne in Belgien zu Gast in Bamberg.

In drei Exkursionen ins Bamberger Umland hatten unsere Gäste Gelegenheit, nach geeigneten Motiven für ihre Fotoarbeiten Ausschau zu halten, die Gegenstand der späteren Projektphasen werden sollen. Bei Nebel, Schnee und bitterer Kälte waren die Wetterbedingungen allerdings nicht nur aus fotografischen Gründen schwierig.

Zu einem ersten Kennenlernen am vergangenen Dienstag trafen die zehn am Projekt beteiligten Schülerinnen der 8aR mit den belgischen Gästen in der Bamberger Jugendherberge zusammen, um die Ziele festzulegen. Erstaunlich wie erfreulich war dabei, wie selbstverständlich und unbefangen die Jugendlichen beider Länder trotz der ungewohnten Verkehrssprache ‚Englisch’ aufeinander zugingen.

Die Exkursionsgruppe aus Bastogne und Bamberg vor Schloss Seehof
Die Exkursionsgruppe aus Bastogne und Bamberg vor Schloss Seehof

Am Mittwoch ging es dann auch mit den 12 Schülerinnen des Gymnasiums, die am Vortag noch durch andere schulische Veranstaltungen verhindert waren, zunächst zum Schloss Seehof, zur Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen und zur Giechburg. An der mittelalterlichen Burganlage gab es zwar nicht den gewohnten Ausblick in die Täler von Main und Regnitz, dafür überraschte uns immerhin eine üppig ‚gezuckerte’ Winterlandschaft und damit reichlich Gelegenheiten für unsere Gäste, ein paar gute Fotos zu schießen.

Am Donnerstag schließlich führte eine weitere Exkursion nach Nürnberg, bevor sich am Abend alle Projekt-teilnehmer zur Präsentation der ersten Arbeiten in der Aula unserer Schulen trafen. Nachdem die Schulleiterin des Gymnasiums Frau Käfferlein neben unseren belgischen Gästen auch zahlreiche Eltern unserer Schülerinnen begrüßt hatte, gaben die jungen Künstlerinnen und Künstler nicht nur Auskunft über die gewählten Motive, sondern auch über fototechnische Details ihrer Arbeiten. Unsere Partnerschule hat inzwischen die Fotos der ersten beiden Ausstellungen auf ihrer Homepage veröffentlicht.

Den Schlusspunkt des Besuchs aus Bastogne bildete die Stadtexkursion am Freitagmorgen, bei der das Thermometer zwar immer noch deutliche Minusgrade zeigte, aber immerhin ein paar Sonnenstrahlen für interessante Lichteffekte in Bambergs Innenstadt sorgten. Am frühen Nachmittag traten dann unsere Gäste die Heimreise nach Bastogne an.

Damit ist zwar die erste Phase des Projektes abgeschlossen, aber die Arbeit geht weiter: Zum Gegenbesuch unserer Gruppe in Bastogne, der für die zweite Maihälfte vorgesehen ist, stehen Porträts der Menschen aus unserer Region auf dem Arbeitsplan.

 

 „Bewerbung im Unterricht – mein Wunschberuf“

Projektarbeit der Fachschaften Deutsch, Geschichte und Informationstechnologie in den 9. Klassen der Maria-Ward-Realschule in Bamberg:

Projekt
Alle drei 9. Klassen der Maria-Ward-Realschule führen in diesem Jahr erstmals die Projektpräsentation in den Fächern Deutsch, Informationstechnik und Geschichte durch. Die Lehrkräfte der jeweiligen Fächer haben sich bereits im letzten Schuljahr zusammengesetzt und ein Konzept ausgearbeitet, in welchem die Schüler neben der Möglichkeit, frei zu arbeiten, auch die Chance erhalten, von fachkundigen Kräften, z. B. aus der Wirtschaft oder dem Rundfunk, angeleitet zu werden. Dadurch soll es den Schülerinnen leichter fallen, sich selbst besser einzuschätzen, ihre Wünsche zu äußern und ihre Ziele konkret anzuvisieren. Die Lehrerinnen stehen den Schülerinnen in jedem einzelnen Schritt beratend zur Seite, sodass es (den Schülerinnen) zu jeder Zeit möglich ist, Schwächen und Fehler zu korrigieren und einen anderen Weg einzuschlagen. Unterstützt wird dies durch die Portfolioarbeit, in welcher die Schülerinnen die einzelnen Arbeitsschritte skizzieren und reflektieren.

Ziel des Projektes ist, dass die Schülerinnen ihren Wunschberuf in einer freien Präsentation vorstellen. Dies soll möglichst anschaulich und für die Zuschauer überzeugend gestaltet werden, mit Hilfe von PowerPoint bzw. Mediator, Plakaten und Interviews. Für die Benotung ist neben der Fachkompetenz der Schülerin der freie und ansprechende Vortrag von enormer Wichtigkeit, da dies auch in einem jedem Bewerbungsgespräch Priorität besitzt.

Nach intensiver Absprache der Lehrkräfte wurde folgender Wochenplan für alle drei neunten Klassen erstellt, so dass es am Ende einer jeden Klasse möglich war, die Präsentation durchzuführen:

1. und 2. Woche: Arbeitsagentur

Immer wieder stellt sich die Frage: „Wo fange ich an?“ Die Schülerinnen sollen Ihre Interessen und Stärken durch eine Stärken- und Schwächenanalyse nach der Kompetenzwerkstatt-Methode kennen lernen. Fragen wie

·Was kannst du besonders gut?

·Was macht dir Spaß?

·Was interessiert dich?

sollen sie dem „Idealberuf“ als Ergebnis näher bringen.

(IMG_0700.JPG; 286 kB)
Zudem arbeiten alle 9. Klassen mit der Berufsberatung eng zusammen. Zum einen besuchte Herr Schwab von der Arbeitsagentur Bamberg die Klassen, um ihnen ein Auswahlverfahren vorzustellen, mit dem die Stärken und Schwächen für jede einzelne Schülerinnen erfahrbar wurden, und zum anderen gingen die Schülerinnen ins BIZ, um über die Homepage www.planet-beruf.de der Bundesagentur Näheres über ihren Wunschberuf in Erfahrung zu bringen.

Diese Seite ist wegweisend und informiert über alle Themen rund um die Berufswahl, Bewerbung und Ausbildung. Hier sind die Mädchen mit der Berufsorientierung auf dem neuesten Stand, da es sich um eine Medienkombination von Internetportal und zahlreichen Print-Medien handelt. Dort konnten sie Infomappen über Berufsfelder und Filme über Berufe ansehen, Infoveranstaltungen besuchen und kostenfreies Infomaterial mitnehmen.

Beginn der Portfoliomappe zum Thema Bewerbung:

Es gibt heute für Schüler und Eltern viele Möglichkeiten, zu den Themen „Bewerbungsunterlagen“ und „Vorstellungsgespräche“ Informationen zu erhalten.

Dennoch sind viele Personalchefs mit einem großen Teil der schriftlichen Bewerbungen denkbar unzufrieden. Rechtschreibfehler, Form- und Normfehler, schlechte Formulierungen, unsaubere Blätter, Bewerbung in ungeeigneten Berufen – also alles andere als eine gute WERBUNG für die BeWERBERIN. Somit wird dann oft die Chance auf eine Ausbildungsstelle vertan!

Im IT-Unterricht sollen das Deckblatt einer Bewerbung, der tabellarische Lebenslauf und das eigentliche Bewerbungsschreiben erstellt werden. Da wir als Lehrkräfte immer bemüht sind, möglichst lebensnah zu unterrichten, hatten wir Herrn Peter Liewald von der IHK Bayreuth als Referenten zu Gast. Die IHK hat den besten Kontakt zur oberfränkischen Wirtschaft und ist stets über Neuerungen zu diesen Themen bestens informiert.

Ein Schwerpunkt dieser Unterrichtung war es u.a., viele Fragen unserer Mädchen zum Thema Bewerbung zu beantworten.

In den Fächern Deutsch und Geschichte sollen die Schülerinnen ihren Beruf in der Portfoliomappe wie folgt aufgliedern:

(Schullbilder 001.jpg; 287 kB)
-geschichtlicher Ursprung des Berufs

-Entscheidung für den Beruf

-Voraussetzungen

-Ausbildungszeit

-Berufsfeld

-Bilder

-Interview

-Verlauf der Arbeit

-Ergebnissicherung

-Bild und Materialauswahl – was kommt hinein, was fällt warum weg

-Aufzeichnung über den gesamten Arbeitsverlauf

Woche 3: Präsentationstechniken mit Heiner Gremer (Bayerischer Rundfunk)

Die Schülerinnen sollen mit Herrn Heiner Gremer, einem Korrespondenten des Bayerischen Rundfunks, die Präsentationstechnik professionell umsetzen. Da die BR�Korrespondenten journalistische Multitalente sind und nebenbei auch noch Studiotechniker, gelang es, den Schülerinnen auf eine sehr anschauliche und kreative Weise die Kunst eines ansprechenden Vortags zu veranschaulichen.

IHK Berufswahl und Interessentest für Schülerinnen mit Herrn Peter Liewald von der IHK Bayreuth

(CIMG1656.JPG; 579 kB)
Dieser Berufswahl- und Interessentest soll den Schülerinnen abschließend zur Projektarbeit eine zusätzliche und wichtige Entscheidungshilfe beim Übergang von der Schule ins Berufsleben bieten. Der Test ist sowohl für den individuellen Gebrauch als auch für Gruppen und Schulklassen konzipiert. Er unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene, sich ihrer persönlichen Stärken bewusst zu werden, berufliche Interessen und Neigungen auszuloten und fachspezifische Qualifikationen zu ermitteln. Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Motivation und Kontaktfreudigkeit sollen herauskristallisiert werden. Wer seine eigenen Talente und Stärken besser kennt, findet leichter den passenden Beruf. Der Kompetenzcheck zeigt, wo die Potenziale liegen - unabhängig von Schulnoten oder anderen Bewertungen. Durch die Kombination eines Aufgabenteils und eines Fragebogens werden leistungsbezogene Fähigkeiten, Persönlichkeitsmerkmale und Schlüsselqualifikationen getestet. Ziel dieses Tests ist es, ein persönliches Eignungsprofil zu erstellen, welches als zusätzliche Qualifikation in die Portfoliomappe eingeheftet werden kann.

Woche 4: Beginn der Präsentationen und Vorstellung der Wunschberufe

Nun ist es soweit und die Schülerinnen müssen ihre Berufe in ansprechender und kreativer Art und Weise einem kritischen Publikum darbieten. Die ersten Präsentationen in den 9. Klassen waren ein voller Erfolg.

Zur Bildergalerie 'Projekt Berufswunsch'

A.Stickler, Fachschaft D
H. Bartoszek, Fachschaft IT