Schulprofil

Unsere Schulen sind christliche Schulen für Mädchen von heute. Unter unserem Dach sind Realschule und Gymnasium vereint.

Im Sinne Maria Wards sind uns eine zeitgemäße Bildung, die Vermittlung von Lebens- und Sozialkompetenzen sowie die spezifische Förderung von Mädchen und Frauen ein Anliegen.

Gerade in der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, Mädchen zu befähigen ihr Leben in Eigenverantwortung und Selbstständigkeit zu gestalten, um sich so selbstbewusst in die Gesellschaft einbringen zu können.

Unser Schulalltag dient einer umfassenden, ganzheitlichen Bildung unserer Schülerinnen und orientiert sich dabei an elementaren christlichen Werten:


  • Achtung der Würde jeder Person
  • Förderung individueller Stärken in der Gemeinschaft
  • Förderung von solidarischem Miteinander
  • Übernahme von Verantwortung für sich selbst und für die Gemeinschaft
  • Gleichberechtigung von Frauen
  • „Gott suchen in allen Dingen“
Kanu_fahren
Klettergarten

Die oben beschriebenen Ziele erreichen wir durch


  • den Einsatz von bewährten Programmen zum Erwachsenwerden (Lions Quest),
  • vielfältige Angebote zur kreativen Entfaltung der eigenen Persönlichkeit,
  • werteorientierte sexualpädagogische Präventionsprojekte für Mädchen und junge Frauen (Zyklusshow/ Waagemut) (Info),
  • erlebnispädagogische Sommersporttage (Info),
  • die individuelle Gestaltung einer Portfolio-Mappe, die die gesamte Schulzeit über bestückt werden kann,
  • Klassleiterstunden, u.a. „Zeit für uns“-Stunden montags in der 1. Schulstunde in den 5. Klassen.

Projekt Belgien
Chorklasse

Wir helfen den uns anvertrauten Menschen sich ihrer Einmaligkeit und ihres Auftrags bewusst zu werden. Wir wollen zu wahrhaftigen, einsatzbereiten Menschen erziehen, die ihre Talente in der Welt verwirklichen. Dies geschieht u.a. durch


  • Organisation eines Nachhilfesystems: ‚Schülerinnen helfen Schülerinnen’ (Info),
  • Übernahme von Patenschaften durch die SMV,
  • Kennenlerntage in den Anfangsklassen
  • Knüpfen internationaler Kontakte (Comenius-Projekte / Schüleraustausche),
  • ein 'Freiwilliges Soziales (Schul)Jahr',
  • die Einrichtung von Chorklassen in den Jahrgangsstufen 5/6,
  • ein spezielles Angebot an künstlerischen, praktischen, sprachlichen, sportlichen und gesellschaftspolitischen Wahlfächern.

Schule mit Courage
Streitschlichterinen 2011

Wir treten für ein friedliches und solidarisches Miteinander aller ein. In Konflikten fördern wir einen respektvollen Umgang miteinander. Dazu gibt es bei uns


  • zu Streitschlichterinnen ausgebildete Schülerinnen (Info),
  • Tutorinnen für die Eingangsklassen (Info),
  • eine Schulpsychologin,
  • Aktionen zu sozialpolitischen Anlässen, z.B. Friedensmarsch durch Bamberg,
  • die finanzielle Unterstützung durch Förderverein und Freundeskreis,
  • Projekte zum besseren Verständnis der geschichtlichen Verantwortung unseres Landes,
  • Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage.


In unserer Bildungsarbeit fördern wir die kritische Auseinandersetzung mit Gesellschaft und Welt. Wir leiten Schülerinnen an, aus ihrem Wissen und Reflektieren heraus verantwortlich im Sinne der Schöpfung zu handeln. Neben Einzelaktionen, die am Tagesgeschehen ausgerichtet sind (z.B. ‚Erdbebenhilfe Haiti 2010’), engagieren wir uns in regelmäßigen Veranstaltungen für Hilfsprojekte:


Spende_1
Spende_2


  • Christkindlesmarkt als eine große vorweihnachtliche Aktion der ganzen Schule zur Unterstützung verschiedener Hilfsprojekte im In- und Ausland,
  • Solilauf,
  • Solibrot-Aktion,
  • Soziale Sensibilisierung gegenüber benachteiligten Menschen durch besondere Praktika (‚Compassion-Projekte’).

In der Nachfolge Maria Wards legen wir ausdrücklichen Wert auf die Förderung der Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen in allen Bereichen, u.a. durch


  • enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit mit dem Ziel einer qualifizierten Berufsberatung,
  • Partnerprojekte mit Wirtschaftsunternehmen aus der Region,
  • Rhetorikschulungen,
  • medienpädagogische Angebote.

Wir halten die Frage nach Gott wach und ermöglichen anderen, zu einer bewussten Glaubensentscheidung zu kommen sowie ihr Leben aus dem Glauben heraus zu gestalten. Dies geschieht durch


  • katholischen oder evangelischen Religionsunterricht, der im Stundenplan als Pflichtfach für alle enthalten ist,
  • Tage der Orientierung,
  • die Einbindung religiöser Feste und Feiern in den Schulalltag,
  • besondere spirituelle Angebote durch die ‚Gemeinschaft Christlichen Lebens’ (GCL),
  • den Einsatz einer Schulseelsorgerin,
  • spezielle Angebote für Eltern, getrennt lebende Eltern oder auch Kinder getrennt lebender Eltern.

Die Forderungen aus dem bayerischen Lehrplan für die sechsstufige Realschule sehen wir an unserer Schule umgesetzt: '(Sie) ist eine Schule für Kinder und Jugendliche , die aufgeschlossen sind sowohl für praktisches Tun als auch für theoretische Überlegungen, die geistig beweglich sind, über grundlegende sprachliche Fertigkeiten verfügen und Phantasie und Kreativität zeigen. Die Realschule fordert und fördert Lerneifer und Lernfähigkeit, ein gutes Gedächtnis, Konzentrationsvermögen sowie die Bereitschaft zu sorgfältigem und zuverlässigem Arbeiten. Zugleich legt sie Wert auf Fähigkeiten, die es den Schülerinnen ermöglichen, miteinander zu leben, zu lernen und zu arbeiten.'

Letztendlich sind wir darum bemüht, eine Idealforderung Maria Wards für unsere Schülerinnen umzusetzen „Zeige dich so, wie du bist, und sei so, wie du dich zeigst!“Unsere Wertvorstellungen basieren auf den pädagogischen Grundzügen der Congregatio Jesu in der Mitteleuropäischen Provinz.