Schulleben

10aR und 10bR go London!

Auf Abschlussfahrt in der britischen Metropole

Am Sonntagabend, den 22. Oktober 2017 brachen 41 Schülerinnen aus unseren Abschlussklassen 10a und 10b zu ihrer lange herbeigesehnten Abschlussfahrt nach London auf. Die Autobahnen waren frei und so erreichten wir unsere Fähre schon deutlich früher als geplant.
Die letzte Phase der Anfahrt gestaltete sich dann doch etwas schwierig: Peter, unser Fahrer wurde von seinem Navi in arg verwinkelte Gassen in Nordlondon geführt, wo wir prompt stecken blieben. Nach zeitaufwendiger und kunstvoller Rangiererei gelang es dann aber doch noch, unsere Unterkunft ‚Palmer’s Lodge’ mit etwas Verspätung zu erreichen. Für’s Einchecken war es trotzdem noch viel zu früh, und so machten wir uns gleich auf den Weg zu einer ersten Erkundungsfahrt. Mit der U-bahn fuhren die Schülerinnen der 10aR zum Covent Garden, wo es die Möglichkeit zum Mittagessen gab und auch, sich ein wenig bei den vielen Straßenmusikanten, Gauklern und anderen Straßenkünstlern die Zeit zu vertreiben. Es schloss sich dann ein Fußmarsch an, der die Gruppe über China Town (was für ein Erlebnis für alle Sinne!) zum Piccadilly Circus mit seiner berühmten Lichtreklame und von dort weiter bis zum London Eye führte. Dort hatte bereits die 10bR die Möglichkeit zur Fahrt mit dem Riesenrad genutzt und den atemberaubenden Blick auf London von oben genossen. Die Luft wurde dann aber doch an ganz anderer Stelle zu dünn: die Nachtfahrt und die ersten Eindrücke der Stadt verlangten ihren Tribut und zwangen uns zum Rückzug Richtung Unterkunft, wir waren alle ziemlich k.o..
Der Dienstag begann mit einer etwa dreistündigen Stadtrundfahrt, die uns von den vornehmen Stadtvierteln Chelsea und Kensington über die berühmten Gebäude rund um Big Ben, die City of London mit dem Bankenviertel bis hin zum Tower führten. Im Anschluss stand ‚Mme Tussaud’s' auf dem Programm, wo sich unsere Schülerinnen mit allerlei Berühmtheiten aus den Bereichen Film, Sport oder Politik fotografieren lassen konnten.
Für den Abend hatten wir Lehrkräfte uns noch etwas Besonderes ausgedacht. Wir konnten unseren Busfahrer, der zuvor noch nie in London gewesen war, dafür gewinnen, eine nochmalige Stadtrundfahrt unter dem Titel ‚London at Night’ zu versuchen. Dies war insofern schwierig, dass uns zwar die Lage der Highlights bekannt war, nicht aber der Weg dorthin. Hier konnte dann das Navi helfen und seinen Unsinn von der Anreise ausbügeln. Sowohl das Kaufhaus ‚Harrods’ mit seiner aus 10.000 Lampen bestehenden Außenbeleuchtung als auch die berühmten Hochhäuser des Business Districts (‚Käsereibe’, ‚Walkie Talkie’, Gurke’ und ‚Scherbe’) und schließlich auch die Tower Bridge’ konnten wir vom Bus aus gut sehen.
Der Mittwoch war dann eigentlich für die Stadterkundung in Kleingruppen mithilfe der U-Bahn Tickets reserviert. Vorher gab es aber noch ein paar Spezialangebote. Eine kleinere Gruppe aus der 10aR hatte sich einen Besuch des berühmtesten Zebrastreifens von London vorgenommen: den vor den ‚Abbey Road Studios’, der bekanntlich Musikgeschichte geschrieben hat. Um 11:00 Uhr trafen wir uns dann alle am Buckingham Palace, um die ‚Changing of the Guards’-Zeremonie zu beobachten. Danach gab es aber dann wirklich kein Halten mehr: endlich Zeit zum Shopping.
Am Abend war noch einen Musicalbesuch gebucht, die Teilnahme angesichts der doch recht üppigen Preise aber freigestellt. Nach einhelliger Meinung der Schülerinnen waren sowohl ‚Mamma Mia’ als auch ‚Lion King’ letztendlich wirklich begeisternde Veranstaltungen und ein unvergessliches Erlebnis.
Donnerstag? Reisetag! Allerdings erst nachmittags. Vorher hatten wir als ‚Finale Furioso’ noch den Besuch des ‚Camden Market’ auf dem Programm, jener unglaublich bunten Ansammlung von zahllosen günstigen Läden und kleinen Verkaufsständen, bisweilen auch Shops mit schrägen und skurrilen Klamotten und von Imbissbuden mit Essbarem aus aller Herren Länder. An dieser Stelle gab es die erste wirklich ernst gemeinte Kritik an der Reiseleitung: DAS hätten wir eher sagen müssen, war doch das fürs Shopping verfügbare Budget schon vom Vortag ziemlich erschöpft.
Sorry Girls, wir werden den Aspekt für die nächste Abschlussfahrt im Hinterkopf behalten!
Schlusswort: Ein Riesenkompliment an alle Schülerinnen: insgesamt vorbildliches Verhalten, keine nächtlichen Zimmerpartys (zumindest nicht bekannt geworden) kein unfaires Gemecker und viel Verständnis für die kleinen Unwägbarkeiten und ‚No Goes’ einer Klassenfahrt. Und schließlich auch ein großes Dankeschön für das Zupacken und Mittun meiner KollegInnen Gabi Wicht, Ivonne Betz und Robert Ullrich.

27.10.2017 | Kabus Hartwig

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