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Neue Wege gehen

Die Maria-Ward-Schule erinnert mit Schulgottesdiensten an die Ordensgründerin

Mit Unterstufenschülerinnen unserer Schule hat Diözesanjugendpfarrer Norbert Förster erstmals einen speziellen Gottesdienst gefeiert, um an die Namenspatronin zu erinnern. Die Predigt überließ er dabei einer Frau. Schwester Lucia CJ gab den jungen Mädchen vor allem eine Idee Maria Wards mit auf den Weg: „Zeige Dich so wie Du bist und sei, wie Du Dich zeigst!“
In ihrem Glaubenszeugnis ging die Maria-Ward-Schwester dabei auf die Lebensgeschichte der Ordensgründerin ein. In deren Kindheit und Jugend wurden Katholiken von der gerade gegründeten anglikanischen Kirche verfolgt. Maria Ward hielt aber trotz der Gefahr für das eigene Leben an ihrem Glauben fest. Ihr Vater habe zwar mehrfach versucht, sie zu verheiraten, „aber sie wollte ihr Leben ganz Gott widmen“, berichtete Schwester Lucia. So gründete sie schließlich mit viel Hingabe und Durchhaltevermögen, das auch von Rückschlägen begleitet war, ihren eigenen Orden. Dieser kümmerte sich fortan vor allem um die Bildung junger Frauen und baute in ganz Europa Mädchenschulen auf.
Schwester Lucia legte den Schülerinnen Maria Ward als Vorbild ans Herz, den Mut zu haben, für die Rechte der Frauen einzustehen: „Ich wünsche Euch, dass ihr alle den Weg findet, wo ihr eure Frau stehen könnt.“
Und dass die Unterstufenschülerinnen bereits „ihre Frau stehen können“, stellten sie auch gleich unter Beweis. Sie gestalteten nämlich maßgeblich den Gottesdienst unter Anleitung von Herrn Winter mit viel „Frauenpower“ als Ministrantinnen, Schildmädchen, Vorleserinnen – zum Teil sogar mit selbstgeschrieben Texten – sowie im Vorfeld bei der Liedauswahl mit.
Im Schlussgebet bezog sich nach der Eucharistie auch Diözesanjugendpfarrer Förster auf Maria Ward: „Jesus, stärke uns, dass wir wie Maria Ward neue Wege gehen, voller Zuversicht, dass Du ein Freund bist an unserer Seite.“

Andreas Kraft (EJA) und Tobias Winter

07.02.2019 |

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