Schulleben

Realschulchampion 2018

„Stand up for the champions“ von Right said Fred schallte am 16.11.2018 durch das geschichtsträchtige Reichshofkino in Bayreuth, wo sich die oberfränkische Realschulfamilie bereits zum siebten Mal traf, um ihre Besten zu ehren.

Der diesjährigen Einladung des Premiumpartners WEDLICH.Servicegruppe GmbH& CO. KG waren wieder zahlreiche Ehrengäste, darunter Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger, gefolgt, um eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern für erbrachte Leistungen und gezeigtes Engagement in den Kategorien Schulleistung, kulturell-musisch, Sport, Soziales Engagement und MINT zu ehren. Das Projekt des Ministerialbeauftragten für die Realschulen in Oberfranken wird neben zahlreichen Sponsoren von den herausragend engagierten Premiumpartnern Brose GmbH & Co.KG, REHAU AG, Wedlich.Servicegruppe und den Sparkassen in Oberfranken getragen.
Christian Wedlich, Geschäftsführer des Premiumpartners und Gastgeber an diesem Abend, hob in seiner Begrüßung hervor, dass die Geehrten allesamt aus eigenem Antrieb etwas bewegen und mehr leisten würden, was schließlich den Schlüssel zum persönlichen Erfolg ausmache. Dennoch sei neben dem Wissen vor allem die Sozialkompetenz ein entscheidender Aspekt, der für mögliche zukünftige Unternehmer unabdingbar sei. Auch das Bild vom „ehrbaren Kaufmann“ ließ Wedlich einfließen und betonte die immer noch vorhandene Zeitgemäßheit der damit verbundenen Attribute wie Ehrlichkeit, das Vorleben von Werten, Umsichtigkeit und strategisches Denken. So sollten die Schülerinnen und Schüler die vielfältigen Möglichkeiten nutzen und selbst Unternehmer werden, etwa als Aufsteiger, als Nachfolger in einem Familienbetrieb oder als Gründer eines StartUps.
Johannes Koller, Ministerialbeauftragter für die Realschulen in Oberfranken, brachte in Anlehnung an den bekannten Song von „Right said Fred“ zum Ausdruck, dass an diesem Abend Sieger ausgezeichnet und gefeiert werden, die in den fünf Kategorien, auf die die Realschule in Bayern ein besonderes Augenmerk legt, für unterschiedliche Ziele motiviert sind und aus eigenem Antrieb mehr tun, als verlangt wird, ganz im Sinne von „Right said Fred“ – „I have vision´oh I believe, I know I can count on me“. Sie alle haben aber auch Begleitung, Unterstützung und Coaching durch ihre Schulen erfahren, denen dafür Dank gebührt. Besonders hob Koller aber die Unterstützung durch das Elternhaus hervor, ohne die viele erbrachte Leistungen nicht möglich wären. Der Gruß des Ministerialbeauftragten ging deshalb an die begleitenden Eltern, Schulleiter sowie Lehrkräfte und im Besonderen an die zahlreichen Ehrengäste, die diesem besonderen Abend erst den richtigen Glanz verleihen.
Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger betonte in ihrem Grußwort, dass man häufig den Eindruck habe, als ob die Menschen nur noch in zwei Gruppen einzuteilen seien, und zwar in Influencer und Follower; aber gerade diese Veranstaltung in Oberfranken gebe Anlass zur Hoffnung, da sich die Realschulchampions durch Ausdauer, Klugheit, Geschick und Einstehen für klare Werte auszeichneten, Zeit investierten sowie großes Engagement bewiesen und dadurch zur Speerspitze der Realschulfamilie würden. Dennoch müssten Talent, Fleiß, Durchhaltevermögen und Empathie auf ein förderliches Umfeld treffen. Daher müsse an dieser Stelle der Dank an Eltern, Lehrer, Realschuldirektoren, Jurymitglieder, Sponsoren, Musiker, fleißige Helfer und das Team der MB-Dienststelle gehen, die alle dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, so herausragende Leistungen zu erbringen. Das gilt insbesondere für die Realschule, da sie sich der Leistungsorientierung verschrieben habe, also dem Ansinnen, dass alle Absolventinnen und Absolventen in ihrem weiteren beruflichen und privaten Leben bestehen können und dafür beste Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten geboten bekommen. Der Erfolg der Realschule böte die solide Grundlage für die spätere Ausbildung der Schülerinnen und Schüler sowie ein tragfähiges Fundament für weitere Schulen. Für diesen Leistungsanspruch habe die Realschule in den letzten Jahren alles getan, so dass Leistung auch gelingen könne. Dazu zählt die Initiative Realschule21, die mittlere Führungsebene, integrierte Lehrerreserven, aber auch das Engagement im Bereich der Digitalisierung. Dennoch dürfe man sich auf den Lorbeeren nicht ausruhen, sondern müsse den Platz im differenzierten Schulsystem behaupten. Ohrnberger gab schlussendlich der Hoffnung Ausdruck, dass die Realschulchampions möglichst viele Follower finden mögen, dann müsse einem nicht bange werden.
Neben Ehrungen in den Bereichen Sport, soziales Engagement, musisch-kulturelles Engagement sowie MINT wurden auch die besten Schülerinnen und Schüler im Bereich Schulleistung geehrt.
Dass das Binärsystem, das zur Darstellung von Zahlen nur zwei verschiedene Ziffern, nämlich 1 und 0 benutzt, eine hervorragende Ausgangslage für diese zu Ehrenden sei, machte Dr. Peter Schüll deutlich, als er dieses Zahlensystem zeigte und eine interessante Folgerung formulierte: Wenn man die Nullen noch weglassen würde, bekäme man das zu sehen, was die Schulleistungssieger in ihrem Zeugnis stehen hätten – nämlich nur Einser. Der erste Platz in der Kategorie Schulleistung ging an 17 Schülerinnen und Schüler, die den sagenhaften Gesamtnotendurchschnitt von 1,0 erreichten: Mit dabei: unsere letztjährige Abschluss-Schülerin Michelle Krieger!

Anita Küfner, Jens Scheler, Dr. Peter Schüll und Markus Zenger führten gewohnt charmant und gekonnt durch ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm, das durch zwei Kostproben seines Könnens auf dem Marimbaphon von Jonas Jahn (RS Naila), zwei Gesangs- bzw. Instrumentalbeiträge auf der Gitarre von Vinzenz Ständner (RS Kulmbach) sowie Videobeiträge des Projekts Lesepaten (RS Hof) und einem Stück von Johannes Kaul auf dem Marimbaphon (RS Ebermannstadt) beeindruckend umrahmt wurde.

Viktoria Lang, BRLV-Pressesprecherin Oberfranken

02.12.2018 |

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