Fachbereich Biologie/Chemie

Bio-Chemie

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Der Förster – ein Beruf für Weicheier?

Ein Besuch in den Klassen 6aR, 6bR und 6cR

Nein! Ein Förster muss viele Begabungen und ein vielseitiges Interesse haben: Er muss den Wald und seine Tiere nutzen und schützen, das große Ganze im Blick haben und gleichzeitig dazu in der Lage sein, in seinem Revier als guter Kaufmann und Holzverkäufer aufzutreten. Kenntnisse in Mathematik, Biologie, Forstrecht und IT sind wichtige Bestandteile seines Berufes. Und letztlich muss er ein kompetenter Manager für das komplexe Ökosystem Wald sein. Genau aus diesem Grund war Herr Reißenweber, zuständig für das Forstrevier Bamberg, am Donnerstag, 16. April 2015 bei uns in der Schule. Hier ein kleiner Auszug aus Fragen, die uns natürlich brennend interessierten: u Wie dick und wie schwer ist eigentlich der dickste Baum der Welt? u Was macht denn überhaupt ein Förster? u Woran erkennt man wie alt ein Baum ist? u Wie schaut ein Ahornpflänzchen im Gegensatz zu seinem 15 Jahre alten Artegnossen aus? u Welche Baumarten gibt es? u Muss man, um Förster zu sein, studieren? u Was bedeuten die Markierungen an den Bäumen, wenn man durch den Wald läuft? u Sind Sie gerne Förster? u Welche Baumart war die allererste auf der Welt? "Vor allem verfolgen wir eine nachhaltige und umweltverträgliche Nutzung von Holz. Es ist ja ein nachwachsender Rohstoff und ein Energieträger." Förster wissen, wo das Holz aus ihrem Wald zum Bauen verwendet wird und welche Holzreste zur Produktion von Ökostrom genutzt werden. "Wir betreuen mitunter Tausende Hektar Waldfläche – da müssen wir auch viel mobil arbeiten", sagt Reißenweber. Darum hat der Förster von heute statt des Gewehrs vor allem sein Smartphone, das Tablet oder den Laptop dabei. Wusstest du, dass aus Holz folgende Materialien hergestellt werden? Toilettenpapier – Taschentücher – Kaffee- und Teefilter – Tetrapacks – Papier – Möbel – Häuser und neuerdings sogar T-Shirts! Vielen Dank an Herrn Reißenweber für diese tolle, etwas andere Unterrichtsstunde!
Katja Grimm

Auf den Spuren des Reinheitsgebotes

Die 8aR zu Besuch bei der Brauerei Keesmann

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Wir Menschen sind ja wahrlich großartige Architekten und Bauarbeiter. Was haben wir nicht alles geschaffen: jede Menge riesiger Wolkenkratzer, ewig lange Eisenbahnstrecken, hohe Brücken und tiefe Tunnel. Doch trotz all der Anstrengungen: Es gibt noch jemanden, der besser ist als wir. Die größten Baumeister der Erdgeschichte sind die Mikroben. Mikroben, das sind winzig kleine Lebewesen, man nennt sie auch Mikroorganismen. Zu ihnen gehören Bakterien, Viren, Mini-Pilze und Hefen. Nur durchs Mikroskop können wir die Mikroben erkennen. Und diese Minis sind tatsächlich die Baumeister unserer heutigen Welt. So können mit ihnen Lebensmittel hergestellt werden, wie Wein oder Bier.

Dieser Frage ging die 8aR auf die Spur und suchte Rat beim Braumeister der Brauerei Keesmann. Er erklärt und dass zu den Rohstoffen bei der Bierherstellung Malz, Wasser, Hopfen und Hefe gehören. Das Malz wird aus Getreidehergestellt. Der Hopfen schützt durch seinen natürlichen Gehalt an ätherischen Ölen vor Verderb und gibt dem Bier seinen erfrischenden, herben Geschmack. Dabei wird grundsätzlich zwischen Bitterhopfen und Aromahopfen entschieden. Die Hefe sorgt dafür, dass sich der Malzzucker im Laufe der Gärung in Kohlensäure und Alkohol verwandelt.



Die Bierherstellung besteht aus mehreren, verschiedenen Schritten. Zuerst beginnt das Schroten des verhältnismäßig mürben Malzkornes. Wenn das Schrot mit warmem Brauwasser vermischt wird, beginnt das Maischen. Das Gemisch aus Schrot und Wasser wird stufenweise erwärmt und die im Malzkorn vorhandene Stärke wird in Malzzucker umgewandelt. Das Abläutern nimmt seinen Anfang,


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wenn nach dem Maischen alles in den Läuterbottich gepumpt wird. Das Resultat des Abläuterns ist ein bernsteinfarbenes, klares Zuckerwasser. Die Würze ist für den Werdegang und für den Geschmack des Bieres sehr bedeutsam und wird anschließend zusammen mit dem Hopfen gekocht. Die dadurch entstandene "Stammwürze" wird bei der Gärung in Alkohol umgewandelt und steht für den späteren Alkoholgehalt. Danach muss die heiße Würze auf die Angärtemperatur der Hefe abgekühlt werden. Die Hefe wandelt bei dem Vorgang der Gärung den Zucker der Würze in Wärme, Kohlensäure und Alkohol um. So entsteht aus der Würze das "Jungbier" Danach erfolgt die Lagerung, wobei der restliche Zucker zu Kohlensäure und Alkohol vergärt. Die Filtration dient dazu, die restliche Hefe aus dem Bier zu filtrieren. Daraufhin wird das Bier im Drucktank gesammelt und gelangt von dort direkt zur Abfüllung.

Danke für diese informative Führung des Brauers der Brauerei Keesmann in Bamberg.

Katja Grimm




 

Fachbetreuer

Winkler Jasmin - StR (RS) i.K. (Ch/Bio)

Lehrkräfte

  • Bürger Katja - StR (RS) i.K. (Ek/D/Bio)
  • Neundörfer Yvonne - StR (RS) i.K. (Ph/M/Ch)

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